Die Pädagogik unseres Kindergartens verstehen wir als ganzheitlichen Ansatz, der von Rudolf Steiner entwickelt wurde und auf dem Grundgedanken der Anthroposophie basiert.
Wir begleiten 110 Kinder in ihrer Entwicklung vom Kleinkind bis zum Schulkind.
Die Altersstruktur liegt zwischen 8 Monaten und 7 Jahren. Unser Tagesablauf ist rhythmisch strukturiert, mit festen Zeiten, was dem Kind Sicherheit und Orientierung gibt.
Wir legen besonderen Wert auf die Entwicklung der individuellen Fähigkeiten jedes Kindes, die im Mittelpunkt stehen. Dabei betrachten wir jedes Kind als Einheit von Körper, Seele und Geist und begleiten und unterstützen alle diese Bereiche gleichermaßen.
Wir fördern nicht nur kognitive Fähigkeiten, sondern auch künstlerische, handwerkliche und soziale Kompetenzen. Im Vordergrund steht dabei die Nachahmung von Handlungen und Werten durch unsere Erzieher:innen die als Vorbilder dienen. Wir orientieren uns an den drei Säulen „Kopf, Herz und Hand“ – „Denken, Fühlen und Handeln“ und streben in unserem Kindergarten einen Ort des Wohlfühlens und der harmonische Entwicklung der Kinder an. Besonderen Wert legen wir dabei auf Naturverbundenheit und bieten den Kindern oft die Gelegenheit in unseren großen Gärten zu sein um die Natur zu erkunden.
Die Ergebenheitsbestimmung von Rudolf Steiner
Was auch kommt, was mir auch die nächste Stunde, der nächste Tag bringen mag: Ich kann es zunächst, wenn es mir ganz unbekannt ist, durch keine Furcht ändern. Ich erwarte es mit vollkommenster innerer Seelenruhe, mit vollkommenster Meeresstille des Gemütes.
Durch Angst und Furcht wird unsere Entwicklung gehemmt; wir weisen durch die Wellen der Furcht und Angst zurück, was in unsere Seele aus der Zukunft herein will.
Die Hingabe an das, was man göttliche Weisheit in den Ereignissen nennt, die Gewißheit, daß das, was da kommen wird, sein muß, und daß es auch nach irgendeiner Richtung seine Gute Wirkung haben müßte, das Hervorrufen dieser Stimmung in Worten, in Empfindungen, in Ideen, das ist die Stimmung des Ergebnheitsgebetes.
Es gehört zu dem was wir lernen müssen:
Aus reinem Vertrauen zu leben ohne Daseinssicherung, aus dem Vertrauen auf die immer gegenwärtige Hilfe der geistigen Welt. Wahrhaftig, anders geht es heute nicht, wenn der Mut nicht sinken soll.
Nehmen wir unseren Willen gehörig in Zucht und suchen wir die Erweckung von innen jeden Morgen und jeden Abend.
Aus: „Das Wesen Des Gebetes“ GA: 622
„Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt, was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges.“
Rudolf Steiner
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